Beim Konzert der „Digital-Größen“ wieder mit dabei – UniTyLab präsentiert BMBF-Projekt zum Autonomen Fahren auf der CeBIT 2018

Beim Konzert der „Digital-Größen“ wieder mit dabei – UniTyLab präsentiert BMBF-Projekt zum Autonomen Fahren auf der CeBIT 2018

CeBIT 2018 mit neuem Konzept

Das mit Spannung erwartete neue Konzept der CeBIT lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Interessierte nach Hannover. Die Messe für digitale Trendthemen zeigte sich 2018 als Mix aus Expo, Konferenz und Networking-Veranstaltung. Über 2800 beteiligte Aussteller, rund 120.000 Besucher und zahlreiche Speaker auf insgesamt zehn Bühnen erhielten während des fünftätigen Events spannende Einblicke in die Trendthemen Künstliche Intelligenz, Robotik, VR und AR sowie Future Mobility oder auch Security.

UniTyLab zeigt BMBF-Projekt KoFFI

Nach der erfolgreichen CeBIT-Premiere des UniTyLabs der Hochschule Heilbronn im vergangenen Jahr war die Vorfreude auf eine erneute Präsenz in Hannover bei den Beteiligten schon im Vorfeld sehr groß. Am Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) demonstrierten die Experten der Mensch-Technik-Interaktion ihr BMBF-gefördertes Projekt ‚KoFFI‘. Das ambitionierte Forschungsvorhaben zum Thema ‚Autonomes Fahren und Fahrer-Fahrzeug-Interaktion‘ setzt sich zum Ziel, die zukünftige Kooperation zwischen Mensch und hochautomatisiertem Fahrzeug zu verbessern und das Vertrauen in die Technik nachhaltig zu stärken. Eine aktuell kontrovers diskutierte Thematik mit großem Potential.

 

Am Ausstellerstand in Halle 27 blieb es aber nicht beim theoretischen Austausch rund um ‚Future Mobility‘ und das KoFFI-Projekt. Mit im Gepäck und der Hingucker am Stand war der Fahrsimulator. Zahlreiche Messebesucher wollten hautnah erleben, wie es sich in einem möglichen Fahrzeug der Zukunft anfühlt. „Einfach das Lenkrad loslassen und der Technik vertrauen stellt für die meisten Teilnehmer eine große Überwindung dar – und dann bei diesen Wetterverhältnissen“, berichtet Long Pham, wissenschaftlicher Mitarbeiter des UniTyLabs und im Projekt KoFFI für den Virtual Reality-Fahrsimulator verantwortlich. Die Demo des Fahrsimulators, die extra für den CeBIT-Auftritt fertiggestellt wurde, versetzt den Fahrer in ein Nebel-Szenario, bei dem das Fahrzeug bei schlechten Sichtverhältnissen eigenhändig entscheidet, andere Fahrzeuge auf der Strecke zu überholen. Wie reagieren die Besucher im Cockpit, welche Gefühle äußern sie? „Die Reaktionen fallen ganz unterschiedlich aus. Aber auch das ist spannend, denn das direkte Feedback der Teilnehmer ist für das weitere Forschungsvorhaben durchaus von Interesse“, so Pham weiter.

Ministerin Karliczek testet den Fahrsimulator am Gemeinschaftsstand

Neben technikaffinen Schülergruppen und Vertretern aus Industrie und Forschung, die sich alle mal in die Rolle des passiven Autofahrers versetzt fühlen wollten, zeigte vor allem eine Teilnehmerin großes Interesse an dem Forschungsprojekt und dem Fahrsimulator: Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, informierte sich ausführlich am Gemeinschaftsstand über KoFFI und setzte sich natürlich auch selbst hinter das Steuer. Dort fühlte sich die prominenteste Besucherin in Hannover sichtlich wohl. „Die Ministerin war begeistert von der Simulation im Nebel und den technischen Möglichkeiten in der Virtuellen Realität. Sie wollte gar nicht mehr raus aus dem Cockpit“, sagt Prof. Dr.-Ing. Gerrit Meixner, Geschäftsführender Direktor des UniTyLabs, mit einem Lächeln im Gesicht und zieht erneut ein sehr positives CeBIT-Resümee: „Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des BMBF haben wir die Möglichkeit hier in Hannover wieder bestens genutzt, um unsere vielversprechenden Forschungsprojekte einer breiten Öffentlichkeit sowie Fachpublikum und Bundesministerin Karliczek zu zeigen. Darüber hinaus haben wir als Forschungsinstitut gute Kontakte geknüpft und im Konzert der Digital-Größen eine ausgezeichnete Rolle gespielt.“

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